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Wie Alles Begann

Der Verein



KULTURVEREIN GELSTERTAL
HUNDELSHAUSEN E.V.

Die Stadtverordnetenversammlung von Witzenhausen hatte 2002 den Beschluss gefasst die Dorfgemeinschaftshäuser nicht mehr zu betreiben, weil die lfd. Kosten zu hoch wurden.


Im Jahr 2003 wurde es dringlich den Betrieb des Hundelshäuser BGH festzuschreiben, da ansonsten die Schließung drohte. Im Oktober 2003 sprach dann Gisela Siebold (seit 33 Jahren BGH-Wirtin/Verwalterin, gestorben im November 2012) Detlef Büchner an um evtl. eine externe Lösung zu finden. Dies ging ungefähr so: "De müsst mo in die Staat un met dänen mo schwatzen. Me kunn doch düs Huss net zumachen"! Dann ging es Schlag auf Schlag. Büchner fragte seinen Nachbarn Fred Möller, ob er evtl. an der Lösung des Problems mitarbeiten wolle. Dann gab es einen Termin bei Bürgermeister Engel. Es gab dann noch mehrere Sitzungen bei denen um Entscheidungen gerungen wurde. Dringlichst benötigte man bei Fortführung des Betriebes einen Betriebskostenzuschuss, die bauliche Unterhaltung des Gebäudes und Grundstückes und viele andere Dinge mussten geklärt werden. Ein grosser Juckepunkt waren die desolaten Dächer des ganzen Gebäudes.
Wir waren aber zwischenzeitlich in unseren Planungen so fortgeschritten, dass wir 6 weitere Personen (unterschiedliche Berufgruppen) zu Bildung eines Vereines angesprochen hatten. Unsere Forderung an Bgm Engel war: "Der Verein bildet sich nur unter der Bedingung, dass die restlichen Dächer umgehend instand gesetzt werden." Herr Bgm. Engel sagte dies zu, obwohl keine Rückendeckung/Entscheidung der städtischen Gremien da war. Wir haben der mündlichen Zusage vertraut und den Verein gegründet.

Die konstituierende Sitzung fand am 11. Dezember 2003, um 18 Uhr, im Bürgerhaus zu Hundelshausen statt. Die Versammlung einigte sich einstimmig auf den Namen

KULTURVEREIN GELSTERTAL HUNDELSHAUEN E.V.

Gem. Protokoll der Gründungsitzung waren anwesend und erklärten Ihren Beitritt 8 Personen zum Verein:

Als Vorstand wurden gewählt:

Büchner, Detlef; Möller, Fred; Lampe, Ute;

Der Schützenverein, der im Kellerbereich sein Domizil hat, hatte sich anstatt Geldleistungen b.a.w. bereiterklärt die Rasenpflege des Grundstücks durchzuführen.

Der Vorstand und die Mitglieder waren sich einig am dörflichen Leben teilzunehmen. So konnten wir gleich im ersten Jahr 2004 eine Fussgruppe im Kirmesfestzug stellen. Der kleinste und jüngste Verein im Ort wurde beachtet und es war ein Erfolg auch in den kommenden Jahren z.B. mit Historik oder Märchenmotiven.
Die Nutzung des BGH durch Familien u. Vereine ist sehr gut und dadurch werden auch gute Nutzungsentgelte eingenommen zur Kostendeckung des lfd. Betriebes neben dem städt. Zuschuss.
Eine weitere Massnahme war die grosse Tanne in einen Weihnachtsbaum zu verwandeln. Nichtmitglieder Bernhard Morth mit seinen Kletterkünsten und Georg Gerstenberg, Elektromeister, haben uns dabei tatkräftig unterstützt.
2005 hat der Verein seinen ersten Ostermarkt durchgeführt. Dies geschieht jedes Jahr in Kooperation mit Monika Traube (Monika Blumenstube). Die hundertfachen Besucher kommen aus nah und fern und der Ostermarkt findet eine steigende Resonanz inkl. des Essensangebotes.

Alljährlich im Okt/Nov. findet der "singende u. lachende Schlachtekohl" statt. Bei diesem großem Schlachtebüffet mit heimischen Erzeugnissen wird viel gegessen, getrunken, gesungen und gelacht. Musikalische Unterhaltung und kleine Beiträge zum Nachdenken und Schmunzeln ziehen jedes Jahr über 100 Besucher/innen an.

Kleiner Saal = gute Stube
Nachdem in den verschiedensten Räumen Renovierungsarbeiten durchgeführt sind kamen wir überein, den kleinen Saal zu verschönern. Wie festgestellt wurde, hatte dieser einen sehr lauten Hall. Früher hatte man versucht diesen mit Wandteppichen (aus Hephata) zu verringern. Wir nahmen dies zum Anlass die Stadt zu bitten die Kosten des Materials zu übernehmen.
Gleich im neuen Jahr 2007 machte man sich mit viel ehrenamtlicher Manpower an die Arbeit eine Schallschutzdecke einzuziehen. Dabei musste auch die gesamte Elektrik erneuert werden. Der Raum erhielt einen neuen Anstrich und dimmbare Leuchtbänder. Der kleine Saal wird gerne von der Bevölkerung für mini- Gesellschaften genutzt.

Boden-Ausbau
Kaum war diese Arbeit gemacht, so kam der Wunsch, den Boden über dem kleinen Saal zugänglich zu machen. Dies war erforderlich geworden, da der Platz für Materialien des Kulturvereines, Schützenvereines nicht mehr ausreichte. So haben Vereinsmitglieder einen Deckendurchbruch im Flur-Zugang zum kleinen Saal gemacht. Auch hier haben Vereinsmitglieder ihre Kraft und Freizeit tagelang eingesetzt und der Verein Gelder für die Ausstattung.

Küche Bürgerhaus
Im Jahre 2006 hat sich der Kulturverein entschlossen die Küche des BGH grundlegend zu erneuern. Schnell war ein Aufwand von ca. 40.000 Euro festgestellt. Realisiert werden konnte dies nur mit Hilfe der Stadt Witzenhausen. 2007 wurde das Projekt von der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt, obwohl eine Befürwortung des Ortsbeirates da war. 2008 standen dann je 15.000 Euro im Haushalt bereit auch für 2009.
Bei der Grundrenovierung haben Vereinsmitglieder tatkräftig mitgeholfen z.B. alte Fliessen abschlagen, Schlitze für Elektroleitungen geklopft und später wieder verputzt. Während der Arbeiten ist dann festgestellt worden, dass seitens des Grundstückeigentümers (Stadt) verschiedene Gewerke nicht im Etat berücksichtigt waren. Der Kulturverein finanzierte die Fliesenarbeiten aus den Vereins-Rücklagen.
Die Küchenmöbel sind jetzt aus rostfreiem Stahl. Zu der Lieferung gehörten Ober- und Unterschränke, eine neue Spüle. Das Herzstück ist die Geschirrspülmaschine, sie macht einen Spülgang in knapp 3 Minuten. Sie ist eine grosse Entlastung für das Küchenteam.
2009 konnte der 2. Bauabschnitt vollendet werden. Große Unterstützung und Beratung erhielt der Verein bei der Küchenplanung durch den Elektromeister Georg Gerstenberg.
Seit der Übername des BGH in 2004 hatte somit der Kulturverein zusätzlich 18.000 Euro aus betrieblichen Rücklagen in dieses Küchenprojekt investiert. Dies beinhaltet Geschirr, einen neuen Küchenherd, Tellerwärmer, drei Arbeitstische. Die Gesamtinvestition von 48.000 Euro ist Dank der Voraussicht, Kostenbeteiligung und ehrenamtlichen Einsatzes der Vereinsmitglieder günstig ausgefallen.

Rönisch - Flügel - Bürgerhaus
Kurz: er war nicht mehr bespielbar. Er wurde noch von der selbstständigen Gemeinde Hundelshausen gekauft. Die Gemeinderatsmitglieder Otto Kurz, Gerhard Möller und der Musiker Gustav Vogelei, schauten in Kassel, Musikhaus Eichler einen Flügel an. Des besagte Instrument kostete nach Überlieferung ca. 3.000 DM. Danach hat man sich nicht gross um diesen Flügel gekümmert. Er spielte ja. Der Wert dieses Rönisch-Flügels ist heute neu ca. 25.000 Euro. Bei der Begutachtung des Gerätes kamen die Sachverständigen auf ein Alter von ca. 100 Jahre. Die erste Reparatur sollte ca. 10.000 Euro kosten. Dann wäre er komplett auseinandergebaut und runderneuert. Die Minilösung war nun die Tastatur auszubauen, diese und das Innenleben zu reinigen und kaputte Teile zu ersetzen. Kostenpunkt 2.500 Euro.
Durch einen Zufall kam Vorstand Fred Möller ins Bürgerhaus als unsere Ortsvorsteherin, Frau Lampe, mit Herrn Quanz (Vizepräsident des Hess. Landtages) ins Gespräch. Herr Quanz zeigte sich interessiert. Nach kurzer Zeit kam ein Anruf, dass in den nächsten Tagen ein Zuschuss von 500 € im Auftrag des Kultusministeriums angewiesen würde. Nachricht kam auch von der Sparkassenstiftung im Herbst 2008 bekamen wir 1.000 Euro. Der Kulturverein/Arbeitskreis Dorfgeschichte gab 500 Euro dazu. Ausserdem spendierten der Männergesangverein "Liederfreund", der gemischte Chor "Concordia", die AWO und der VDK 600 € zur Reparatur. Ein namhaftes Klavierbauunternehmen (Merz) in Göttingen nahm sich des Flügels an. Schliesslich haben wir am 11. Dez. 2009 den schwarzen Flügel mit MGV Concordia eingeweiht. Robert Schneider, gebürtiger Hundelshauser (stammt aus der ehm. Tankstelle) Studienrat für Musik, hauchte dem Musikinstrument wieder schwungvolles Leben ein.
Die Geldspende der Zuhörer ist als Zweckbindung für weitere Reparaturen vorgesehen.
Von aussen ist wohl der Schellack und die Filze noch sehr schäbbig. Dies soll behoben werden, sobald die weiteren nötigen Mittel vorhanden sind.

Kulturverein 2010
Für die nächsten Jahre ist die Renovierung des grossen Festsaales festgeschrieben. So müsste die 40 Jahre alte Beleuchtung erneuert werden und die Elektrik. An einen zusätzlichen Schallschutz ist auch gedacht. Notwendig ist eine Beschallungsanlage damit dort Konferenzen u.ä. durchgeführt werden können. Es ist selbstverständlich, dass bei diesem grossen Projekt die Mitglieder des Kulturvereines mit anpacken und Vereins- und Stadtmittel hierzu erforderlich sind.

Folgende Vereinsmitglieder sind derzeit im Vorstand des Kulturvereins :
Vorstand: Detlef Bücher (G), Fred Möller (G), Ute Lampe (G),



Spinnstube
Am Mittwoch, alle 14 Tage, findet die Spinnstube im Kegelraum statt. Es treffen sich ca. 10 Frauen zum Plauschen, Stricken und Kaffee trinken. Dabei werden auch aktuelle Ereignisse des täglichen Lebens besprochen. Die Spinnstube leitet Frau Gisela Siebold.

Arbeitskreis Lindenplatz
Als weitere Tochter kam 2007 der Arbeitskreis Lindenplatz zum Kulturverein. Obmann ist Eckhardt Schwendt. Die Gruppe hat ehrenamtlich den Lindenplatz mit Brunnen wieder in einen guten funktionsfähigen Zustand gebracht. Ausserdem sind Ruhebänke aufgestellt worden. Eine alte Brunnensäule mit Trog wurde am Bürgerhaus aufgebaut. Aus dem Arbeitskreis hat sich eine offene Gesprächsgruppe gebildet. Diese trifft sich am ersten Freitagabend (Sirenentag) in der Linde. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Pfarrhaus statt.


Stand 1.1.2010
Textverfasser Fred Möller, 2. Vorsitzender Kulturverein

















Arbeitskreis Dorfgeschichte (siehe auch Bericht Werner Brübach)

Im Jahre 1997 kamen Frau Helga Otto und Herr Pfarrer Ohlendorf überein im Pfarrhaus eine Bilderaustellung zu machen. Dies war ein Erfolg, sodass man ins Auge fasste sich mit der Geschichte von Hundelshausen zu befassen.
Im Spätherbst 1997 wurde zu einem geschichtlichen Treffen eingeladen. Zugegen waren beim ersten Abend Helga Otto, Pfarrer Ohlendorf, Walter Beck, Günter Pressler, Eckhard Schwendt, Karl Hesse (Trubenhausen) und Fred Möller. Diese Liste hat evtl. keine Vollständigkeit, da aus dem Gedächtnis. U.a. berichtete Eckhardt Schwendt, dass er beim Hausumbau verschiedene Steinskulpturen gefunden habe. Er hat diese später noch näher begutachten lassen. Das Ergebnis ist in seinem Privatbesitz. Teile davon sind auch im Turm der Ev. Kirche (Eingangsbereich - Engelskopf ca. 17 JH.) angebracht.
5.6.2000 besuchte der Geschichtsverein aus Witzenhausen den Ort unter Leitung von Dr. Moges.
Karl Hesse berichtete über seine Forschungen und Kindheitserlebnisse auf den Restfundamenten der Gelsterburg bei Trubenhausen.
Beim nächsten Treffen hatte Pfarrer Ohlendorf das Denkmalbuch organisiert. Dabei wurde festgestellt, dass grosse Teile des Ziegenforstet (Zeegenforsch) und Kirchstrasse eigentlich unter Denkmalschutz stehen.
Weitere Interessierte kamen hinzu und arbeiteten aktiv mit z.B. Reimund Störmer, Eheleute Harderkasten, Detlef Büchner, Werner Brübach u.a.
Nachdem Pfarrer Ohlendorf in den Ruhestand ging hat man das Pfarrhaus grundrenoviert. Die Heimstatt des Arbeitskreises fiel weg. Als Ersatz wurde dann das Bürgerhaus gewählt.

Dies war auch der Anlass dass der Arbeitskreis Dorfgeschichte per 1.1.2005 ? "Tochter" des Kulturvereins Gelstertal Hundelshausen wurde. Der Obmann der Gruppe ist Werner Brübach. Der Stellvertreter Detlef Büchner. Unter dieser Führung ging es steil empor. Bei den monatlichen Treffen waren oftmals 30 Interessierte aus dem Dorf. Es kamen sogar frühere Hundelshäuser die in Witzenhausen wohnen bzw. wo Vorfahren aus Hundelshausen stammen.
Bald war man sich einig etwas für Hundelshausen zu machen. 2011 hat der Ortsteil sein 900jähriges Jubiläum. Dies sollte mit einer Chronik geschehen. Die Teilnehmer schrieben vielschichtige Berichte. Im Lauf der Jahre sind es weit über 100 Berichte geworden. 2006 suchte man schon einen Raum als Archiv. Es war in Aussicht gestellt Teile des Geschichtsarchivs von Herrn Reuss (früherer Lehrer in Hundelshausen) zu erhalten. Reuss hatte das Jubiläum 1961 mit der seinerzeit noch selbständigen Gemeinde organisiert. Gleichzeitig verfasste er die Festschrift zur 850Jahr Feier.
2008 war es dann soweit. Der Kulturverein konnte im Keller "Giselas Asservatenkammer" an den Arbeitskreis übergeben. Somit ist eine Heimstatt für die vielen Belege, Aufzeichnungen und Nachlässe vorhanden.
Um der Dorfgeschichte auf den Grund zu gehen besuchten Mitglieder des Arbeitskreises das Archiv der Stadt Witzenhausen. Sogar fuhr man öfters in das Hess. Staatsarchiv nach Marburg. Dort schrieb man sich alte Schriftstücke ab. Spätere wurden sie im Staatsarchiv kopiert, oder auf eine CD-Rom gebrannt.

Altes Gericht u. Wanderweg
2007 stellten Hundelshäuser Einwohner fest, dass die Skulpturen am Alten Gericht nicht mehr vorhanden waren. Dies waren ein grosser Richterstuhl, zwei Beisitzerstühle und ein massiver Holztisch. Angefertigt hat diese Teile die Holzwerkstatt in Wendershausen für den hessischen Forst.
Werner Brübach, in seiner Eigenschaft als Obmann, machte sich auf die Suche. Er fand heraus, dass die Holzteile morsch und eine Gefahr für die Öffentlichkeit waren. Es gab einen heftigen Schriftwechsel mit Hessenforst bzw. mit der Parkverwaltung Meissner/Kaufunger Wald. Die Parkverwaltung wollte ursprünglich an diesem Wanderweg Burg Ludwigstein - Meissner eine Beruhigung haben, Der alte Grillplatz sorgte immer für Ärger. Schliesslich war man sich einig, dass dieses Vorhaben gestrichen wird. Man plante eine neue Anlage. Die Parkverwaltung hatte dazu kein Geld. Werner Brübach suchte alle Möglichkeiten ab. Er wurde fündig bei der VR-Bank in Witzenhausen. Dort wurde eine grössere Beihilfe avisiert. Mit dem Bevollmächtigten der Parkverwaltung, Herrn Lenarduzzi, wurde vereinbart, dass ein neuer Platz/Richterstuhl/Infotafel u.s.w. geschaffen und aufgebaut wird. Ausserdem kam man überein den Grillplatz neu herzurichten. Es waren zu diesem Zeitpunkt 2007 noch ferne Pläne.
Zum Jahreswechsel konnte man schon absehen, dass gebaut wird. Die Parkverwaltung in Verbindung mit ?????? hatte Wort gehalten. Über den Winter ist dann in Witzenhausen der rohe Zusammenbau der Grillhütte vorgenommen worden. Im April/Mai konnte man schon Ergebnisse sehen. Die Grillhütte ist nun mit Dach, Sitzgelegenheiten und einem grossen Grillrost.
Nun musste aber eine Zuwegung gemacht werden. Der ursprüngliche Weg zum Alten Gericht und weiter nach Hilgershausen musste durch die Ausweitung des Gipsbruches gesperrt werden. Ausserdem gab auf diesem Teilstück Erdfälle durch Gipsauswaschungen. Der neue Wanderweg geht nun durch das Gewand "Eichmannstal", an Sieberts Hüttchen vorbei, quer allmählich ansteigend zum Alten Gericht. Um diesen Wanderweg anzulegen hatte Förster Bornmann, (Hundelshausen) die entsprechenden Bäume fällen lassen. Ehrenamtliche Bürger aus dem Ort zogen dann einige Tage los. Es wurde gehackt, geschippt, unterfüttert und geharkt und die Bäume weggeschafft. Zur Einweihung der alten Gerichtsstätte war alles fertig.
Die Einweihung fand am 8. Juni 2008 statt. Zuvor machte der gelernte Kirchenmaler, Herr Emil Thrämer Entwurfszeichnungen für das Alte Gericht. Er stellte eine mittelalterliche Gerichtsszene dar. Es wurde dann mit dem Arbeitskreis Dorfgeschichte ein Stegreifspiel aufgeführt. Der Bevollmächtigte des Parks sollte verurteilt werden, wegen "widerrechtlichem Abbau von öffentlichem Eigentum". Frau Bgm. Fischer, Witzenhausen, erhielt die Zwangsverteidigung von Herrn Lenarduzzi. Das Urteil war doch sehr mild. Bei der "Gerichtsverhandlung" die sogar vom Rundfunk beworben wurde, waren hunderte von Gästen angewandert und waren begeistert. Die Bewirtung erfolgte durch den Kulturverein.
Die Hauptsache war, dass der Ortsteil Hundelshausen wieder das Alte Gericht hatte. Es ist nun besser ausgestattet als zuvor.
Ein Jahr später fand ein gut besuchter Festgottesdienst am alten Gericht statt und die Grillhütte konnte eingeweiht werden.

Zum 31. Dezember 2008 hat Werner Brübach den Vorsitz des Arbeitskreises niedergelegt und die Leitung des Koordinierungsschuss (6 Teilnehmer) für die Fertigstellung der Chronik 2011 übernommen. Der Arbeitskreis Dorfgeschichte machte zum Abschluß eine Fahrt ins Heimatmuseum in Velmeden, als Danke für das Engagement.
Der Kulturverein trat 1.1.2009 der neugegründente "GbR 900 Jahre Hundelshausen" bei und ist dort mit dem Verein und dem Koordinierunsausschuss vertreten.

Stand 1.1.2010
Textverfasser Fred Möller, 2. Vorsitzender Kulturverein




















 
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